Balkon- und Zimmerpflanzen

Bunte Balkone verschönern jedes Haus und für eine Gemeinde ist dies auch eine Bereicherung. Wer seine Balkonkistchen noch nicht bepflanzt hat, sollte zuerst einen Plan anfertigen. Die schweren Kistchen kommen erst nach den Eismännern auf ihren Platz. Man sollte auf eine bunte Mischung achten. 

Schon Jahre ist der internationale Trend für Balkonschmuck bunt. Nicht auf jedem Balkon können alle Pflanzen ausgesetzt werden. Vielmehr spielen Lage und Windstärke bei der Auswahl der Pflanzen eine große Rolle. Man sollte bei hellem Hintergrund dunklere Farben und bei dunklem Hintergrund Blumen mit helleren Blüten pflanzen, da dadurch die Wirkung wesentlich erhöht wird. Auch auf die Richtung des Balkons ist Rücksicht zu nehmen. Liegt dieser vollsonnig, dürfen nur Pflanzen gesetzt werden, die volle Sonne vertragen. Liegt er hauptsächlich im Schatten, gibt es auch dafür geeignete Pflanzen.

                Pflanzen für sonnige Balkone: Geranien, Betunien, Surfinien, Fuchsschwanz, Lobelie, Margarite, Zinnie, Ziertabak, Tagetes und   Vanilleblume. Wer Probleme mit Stechmücken hat, sollte bei der Balkongestaltung auf Pflanzen, welche die Mücken vor den Fenstern abhalten, Rücksicht nehmen. Dazu bietet sich die Grünpflanze Elfengold, das mit verschiedenen Namen am Markt ist, besonders an.

                Für den Halbschatten eignen sich besonders Fuchsien in allen Farben und Formen, Pantoffelblume, Fleißiges Lieschen und Knollenbegonien. Knollenbegonien brechen sehr  leicht, dürfen daher auf windigen Balkonen nicht verwendet werden.

                Wichtig ist bestes Substrat, damit die Pflanzen gut wachsen und sie sollten bis zum ersten Frost reichlich blühen. Die Pflanzgefäße müssen Wasserabzugslöcher haben, die mit Tonscherben überdeckt werden. Nur wenn alles stimmt, haben wir wirklich Freude und der Balkon wird zur Augenweide. Um reichliches Gießen zu ermöglichen ist ein Gießrand von 2cm freizulassen. Gegossen wird mit abgestandenem Wasser, besonders wenn es stark kalkhaltig ist. Zu gießen ist, auch im Gemüsegarten, solange die Nächte noch kühler sind, am Morgen, damit die Pflanzen nicht mit den nassen Blättern in die Nacht kommen und dann Pilzkrankheiten wie Mehltau bekommen. Sobald die Nächte lau werden, wird am Abend gegossen, damit das Wasser nicht so schnell verdunstet.

                               Auch die kälteempfindlichen Kübelpflanzen kommen nach den Eismännern ins Freie. Aber bitte nicht gleich in die helle Sonne. Günstig wäre ein Tag mit warmen Regen oder zumindest bewölkter Himmel. Ansonsten werden die jungen Blätter gleich geschädigt. Wenn sie die Kübelpflanzen noch nicht umgesetzt haben, gilt bezüglich Erde das Gleiche wie für Balkonblumen. Also, das beste ist gerade gut genug. Pflanzen schützen sich durch die hängenden Blätter und verringern so die Verdunstung. Doch sobald sie wieder genug Wasser haben, so sie noch nicht ganz verdurstet sind, stehen die Blätter schnell wieder auf und die Pflanze steht stolz da.

 

                Für Zimmerpflanzen ist Mai die ideale Zeit zum Umzutopfen. Jedoch niemals, kranke Pflanzen ausgenommen, während der Blüte. Pflanzen die schon länger nicht umgetopft  wurden, sowie Pflanzen, bei denen die Wurzeln bereits aus dem Topf ragen, gehören umgetopft. Dabei wird die nächste Topfgröße verwendet. Wenn man nicht weiß, wie es um die Durchwurzelung steht, nimmt man die Pflanze zwischen die Finger, dreht den Topf um, und klopft vorsichtig auf eine Kante. Bemerkt man dann, dass kaum Wurzeln zu sehen sind, wird ebenfalls umgetopft. In diesem Fall wird die nächst kleinere Topfgröße verwendet.

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